Perfektes Leben

Manchmal im Leben scheint es, als ob du alles hast, was du je wolltest.

Doch dann merkst du, gerade dieses Gefühl ist bedrückend und du willst aus diesem scheinbar "perfekten" Leben hinauskommen, indem du nur eine Kleinigkeit veränderst. Werder deinen Namen, noch deine Haarfarbe gehören dazu. Es ist dein Freund. Anfangs warst du in ihn verknallt, dann kamt ihr zusammen und du warst verliebt. Doch nach einem Monat, freust du dich weder auf die Treffen mit ihm, noch willst du ihn überhaupt treffen. Du siehst es als Belastung und würdest am liebsten die Beziehung beenden. Darüber machst du dir Gedanken, du bedenkst, dass du von deinen Freunden mit Fragen gelöchert wirst, wenn du es tust und du weißt genau, wie er reagieren wird. Keiner wird deinen Standpunkt verstehen. Aber du traust dich nicht, du weißt einfach nicht, wie. Deswegen triffst du dich weiter mit ihm, stellst dich krank, wenn ihr abends wegwollt und überlegst, wann du das ganze am besten beendest, doch dann kommen die Gedanken, was danach geschieht wieder ... und du traust dich nicht.

1 Kommentar 21.8.10 16:47, kommentieren

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Schöne neue Welt

 

 

"Alle sind fröhlich, ham’ ihr Botox-Lächeln aufgesetzt
Fett abgesaugt und weg, die Nase sitzt jetzt auch perfekt
Wir können so viel aus uns machen auch für kleines Geld
Brust raus, Bauch rein, schön wie aus dem Ei gepellt
Aufgestellt in Reih und Glied, ein Hoch auf unsre heile Welt"

(Culcha Candela, Schöne neue Welt)

 

Dieses Lied passt im Moment irgendwie...

Eigentlich müsste ich total glücklich sein.

Ich habe einen Freund, gute Freunde, eine tolle Familie samt süßes Haustier, habe keine Figurprobleme (naja, etwas dicker könnte ich sein, aber das hat hier nichts zu suchen ), bin relativ gut in der Schule und seh auch nicht so schlecht aus.

Und trotzdem bin ich völlig unzufrieden. Wieso ich das ins Internet schreibe? Tja, eigentlich weiß ich es nicht. Es tut einfach gut, das auf zuschreiben, was man fühlt. Ich habe zwar seit einem halben Jahr ein Tagebuch geführt, aber in letzter Zeit ist es zu kurz gekommen. Und abends bin ich im Internet, also wieso kein Blog? Aber genug davon.

 

Im Moment fühle ich micht niedergeschlagen (was vielleicht auch daran liegen kann, dass ich von 8 bis 18 Uhr in der Schule war). Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich wäre depri oder sowas. Aber wie ein ganz normaler Mensch habe ich auch meine Hochs und Tiefs. Und gerade ist mir alles einfach ein bisschen viel und ich mache mir viel zu viele Gedanken...

18.8.10 20:01, kommentieren